Gemeinschaftspraxis für Orthopädie

HYALURONSÄURE-INJEKTIONEN ALS KONSERVATIVE THERAPIE BEI ARTHROSE

Die Hyaluronsäure-Injektion in das betroffene Gelenk wirkt als Schmier- und Gleitmittel und unterstützt somit die Stoßdämpferfunktion des Knorpels. Die Bewegungen können wieder schmerzfrei ablaufen.

Die Hyaluronsäure-Injektion wird direkt in das betroffene Gelenk verabreicht.

Die Hyaluronsäure-Injektionen wirken lang anhaltend: Schon nach wenigen Injektionen im Abstand von je einer Woche kann die Wirkung über einen längeren Zeitraum (individuell verschieden) anhalten.


Die Hyaluronsäure-Injektionen wirken als Schmier- und Gleitmittel im Gelenk und unterstützen so die Stoßdämpferfunktion des Knorpels.

Einsatzmöglichkeit an vielen Gelenken (Hüftgelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk, Finger-, Hand- und Zehengelenk, kleine Wirbelgelenke, Facettengelenke).

Durch die Injektion der Hyaluronsäure direkt in das betroffene Gelenk kann die Beweglichkeit wieder gesteigert und Schmerzen gelindert werden.

Der Schmier- und Gleitcharakter der Gelenkflüssigkeit beruht auf den Gehalt an Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine Kohlenhydratverbindung aus der Gruppe der sogenannten Glykosaminoglykane, die auch im Gelenkknorpel eine wichtige Rolle spielen.
Das Molekül ist sehr empfindlich und leicht zerstörbar, wenn die natürlichen Bedingungen verändert werden. Seine Hauptaufgabe besteht in der Regulation von Schmierung und Gleitfähigkeit im Gelenk. Die Gelenkkapsel produziert bei einem gesunden Gelenk ständig einen ausreichenden hochelastischen Schmierfilm, die sogenannte Gelenkflüssigkeit. Dadurch wird die Reibung zwischen den Knorpelflächen der beiden Gelenkpartner auf ein Minimum reduziert. Bei Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels (Arthrose) kann die Gelenkschmiere nicht in gewohnter Menge und entsprechender Qualität nachgebildet werden. Die Reibung zwischen den Gelenkpartnern nimmt zu und damit beschleunigt sich der weitere Knorpelabbau.